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Suchbegriff: Finanzen Fusionen und Übernahmen

Die Zentralbank von Aserbaidschan hat einen neuen Regulierungsrahmen für das Marktrisikomanagement in Banken verabschiedet, der sich an den Basel-III-Standards orientiert. Die Verordnung führt umfassende Anforderungen für die Identifizierung, Messung, Überwachung und Berichterstattung von Risiken ein, die Zins-, Währungs-, Aktien- und Rohstoffrisiken abdecken. Diese Maßnahme soll die Widerstandsfähigkeit des aserbaidschanischen Bankensektors stärken und potenzielle Verluste aufgrund von Marktvolatilität reduzieren.
Analyse der Attraktivität der UBS-Gruppe als Anlageobjekt nach der Integration der Credit Suisse und der starken Aktienperformance, wobei das Unternehmen bei den Bewertungskennzahlen 2/6 Punkte erzielt und gleichzeitig seine positive Dynamik als globaler Vermögensverwalter beibehält.
Die Schweiz verzeichnete 2025 eine Zunahme der M&A-Aktivitäten mit 502 Transaktionen im Gesamtwert von 166,8 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die 464 Transaktionen des Vorjahres im Wert von 115,1 Milliarden US-Dollar. Zu den größten Transaktionen gehörten die Ausgliederung des Nordamerika-Geschäfts von Holcim (Amrize) im Wert von 33,7 Milliarden US-Dollar, die Übernahme von Avidity Biosciences durch Novartis im Wert von 12 Milliarden US-Dollar und die Fusion der Versicherungsgesellschaften Baloise und Helvetia im Wert von 10,8 Milliarden US-Dollar. Der Bereich Pharma und Life Sciences führte das Transaktionsvolumen an, während der Technologiesektor die meisten Transaktionen verzeichnete. KPMG erwartet für das laufende Jahr ein moderates Wachstum der M&A-Aktivitäten, insbesondere bei Private-Equity-Transaktionen.
Saks Global, die Muttergesellschaft von Saks Fifth Avenue, Neiman Marcus und Bergdorf Goodman, hat in Houston, Texas, Insolvenz angemeldet und gibt Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in Höhe von 1 bis 10 Milliarden US-Dollar an. Der Luxus-Einzelhändler sicherte sich eine Insolvenzfinanzierung in Höhe von 1,75 Milliarden US-Dollar und ernannte eine neue Führungsspitze, während er Schwierigkeiten hatte, Lieferanten und Gläubiger zu bezahlen, darunter Luxusmarken wie Chanel, Kering und LVMH, die erhebliche ungesicherte Forderungen halten.
Die Partners Group, ein Schweizer Vermögensverwalter mit Sitz in Zug, meldete für 2025 starke Ergebnisse mit einem verwalteten Vermögen von 185 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten von 180 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen sicherte sich Kapitalzusagen in Höhe von 26 Milliarden US-Dollar und übernahm die Empira Group, wodurch das Vermögen um 4 Milliarden US-Dollar stieg. Das Unternehmen investierte 27 Milliarden US-Dollar und erzielte gleichzeitig 26 Milliarden US-Dollar aus Veräußerungen. Die Partners Group erwartet für 2026 ein weiteres Wachstum mit prognostizierten Kapitalzusagen in Höhe von 26 bis 32 Milliarden US-Dollar.
Die Überschussreserven japanischer Banken sind aufgrund gestiegener Kreditvergabe und langsamen Einlagenwachstums auf ein Vierjahrestief gesunken, was insbesondere regionale Kreditinstitute betrifft. Diese schwindende Liquidität schränkt ihre Fähigkeit ein, in Staatsanleihen zu investieren, was mit der Reduzierung der Anleihekäufe durch die Bank of Japan zusammenfällt. Große Banken verfolgen verschiedene Strategien, darunter Expansion in den USA, Initiativen im Bereich digitale Währungen und Beteiligungserwerb an regionalen Banken, um das schwierige Umfeld zu meistern.
Der Ökonom Mark Zandi kritisiert Trumps Initiativen zur Verbesserung der Erschwinglichkeit und argumentiert, dass diese den Kreditkartenzinsen und Hypothekenmärkten mehr schaden als den Verbrauchern helfen würden, was möglicherweise negative Folgen für das Finanzsystem haben könnte.
Die UBS plant den für April 2027 erwarteten Rücktritt von CEO Sergio Ermotti nach Abschluss der Integration der Credit Suisse. Die Bank prüft sowohl interne als auch externe Kandidaten, wobei der nächste CEO ein Gleichgewicht zwischen der Stabilität der Erträge aus dem Vermögensverwaltungsgeschäft und den Risiken des Investmentbankings finden muss. Der Nachfolgeprozess findet vor dem Hintergrund der strengen Aufsicht durch die Schweizer Regulierungsbehörden und einer möglichen Verschärfung der Kapitalvorschriften statt, sodass ein reibungsloser Führungswechsel für das Vertrauen der Anleger von entscheidender Bedeutung ist.
Der Federal Reserve Board hat den Antrag der Fifth Third Bancorp auf Übernahme der Comerica Incorporated genehmigt, wodurch die in Cincinnati ansässige Bank indirekt die Comerica Bank in Dallas und die Comerica Bank & Trust in Ann Arbor erwerben kann, was eine bedeutende Konsolidierung im Bankensektor darstellt.
Sergio Ermotti, CEO von UBS, hat angedeutet, dass mit dem Abschluss der Integration der Credit Suisse Stellenabbau zu erwarten ist, was nach der großen Übernahme eine bedeutende Umstrukturierung im Schweizer Bankensektor bedeutet.

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